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August 24, 2026

Burry stößt Alibaba ab, da seine KI-Wette über 10,2 Milliarden US-Dollar Verwässerungsängste schürt

Alibabas rekordverdächtiger Aktienverkauf in Hongkong zur Finanzierung der KI-Ausgaben hat die Sorgen der Anleger über Verwässerung und Renditen verschärft. Michael Burry ist aus der Aktie ausgestiegen, bezeichnet sie als zu teuer und verlagert sein Engagement auf JD.com.

Alibabas Versuch, seine KI-Ambitionen mit einem Aktienverkauf im Volumen von 10,2 Milliarden US-Dollar zu finanzieren, stellt Anleger vor eine neue Frage: Kann das Unternehmen höhere Ausgaben in stärkere Renditen verwandeln, bevor die Verwässerung ihren Tribut fordert?

Der Druck nahm zu, nachdem Alibaba Pläne bekannt gab, rund 80 Milliarden HK$ über das aufzunehmen, was das bislang größte registrierte Secondary Offering eines Unternehmens in Hongkong wäre, und sich damit einer breiteren Welle chinesischer Konzerne anschließt, die ihre KI-Investitionen ausweiten. Das Angebot wurde später zu 112,70 HK$ je Aktie bepreist, unter dem Schlusskurs von 123 HK$ am Freitag, was den Abschlag unterstreicht, der nötig ist, um neue Aktien an den Markt zu bringen.

Für Michael Burry lautete die Antwort: Ausstieg. Der Gründer von Scion Capital, der im April eine neue Position in Alibaba offengelegt hatte, sagte, er habe sie verkauft und baue stattdessen eine „große“ Beteiligung am konkurrierenden E‑Commerce-Konzern JD.com auf. Er hatte zunächst erwartet, nach kurzer Zeit zu Alibaba zurückzukehren, änderte jedoch den Kurs: „Ich plante, den Großteil nach einem oder zwei Monaten wieder zurückzuverlagern. Nicht mehr.“

Burrys Einwand richtet sich nicht nur gegen die Kapitalaufnahme selbst, sondern gegen das, was sie über die Kapitaldisziplin aussagt. „Ich kann Aktienemissionen nicht absegnen“, sagte er und argumentierte, dass Alibabas Rendite auf das investierte Kapital weiter sinken werde. Er fügte hinzu, die Aktie müsse „sich halbieren, damit ich wieder Interesse habe“.

Alibabas Ausgabenstory fußt auf KI: Das Management nimmt Kapital auf, um die Technologie voranzutreiben, während chinesische Wettbewerber ihre Investitionen ebenfalls beschleunigen. Doch die Anleger konzentrieren sich auf die kurzfristigen Kosten. Der Quartalsgewinn fiel im Juni-Quartal um 75 %, da die KI-bezogenen Investitionsausgaben stiegen, während die in den USA gelisteten Aktien des Unternehmens seit Jahresbeginn um 18,6 % und die Hongkong-Aktien um 13,9 % zurücklagen.

Der Gegensatz könnte kaum deutlicher sein: Alibaba setzt darauf, dass KI-Investitionen seine nächste Wachstumsphase sichern; Burry sieht eine teure Aktienemission und nachlassende Renditen – und hat sich stattdessen für JD.com entschieden.