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August 25, 2026
Bessents Wette auf Anleiherückkäufe stößt auf eine Schuldenrealität von 40 Billionen Dollar
Finanzminister Scott Bessent weitet Rückkäufe langlaufender Anleihen aus und argumentiert, stärkeres Wachstum werde die amerikanische Schuldenlast verringern. Kritiker und Skeptiker an den Märkten sagen, der Schritt könne den Handel kurzzeitig stabilisieren, löse aber nicht das grundlegende Kreditaufnahmeproblem der Regierung.
Scott Bessent versucht, den Markt für Staatsanleihen mit einem größeren Rückkaufprogramm zu beruhigen, just in dem Moment, in dem Washingtons Schulden eine politisch brisante Schwelle überschreiten. Die Wette lautet, dass stärkeres Wachstum den Alarm überholen kann; Anleger signalisieren, dass sie eine härtere fiskalische Antwort wollen.
Der Druck baute sich im Verlauf des Jahres 2025 auf, als die Regierung weiterhin jährliche Defizite von rund 2 Billionen Dollar finanzierte und die Renditen langlaufender Staatsanleihen über 5 % stiegen. Die Bruttostaatsschuld überschritt daraufhin 40 Billionen Dollar, nur fünf Monate nachdem sie 39 Billionen Dollar erreicht hatte, was die Sorge über Zinskosten und die Tragfähigkeit einer stark auf kurzlaufende Schatzanweisungen gestützten Verschuldung verschärfte.1
Am 9. September wird das Finanzministerium die maximale Größe der Rückkäufe länger laufender Wertpapiere mindestens verdoppeln, auf 4 Milliarden Dollar pro Operation bis zum 4. November. Bessent argumentiert, dass dünner Handel die Preise verzerrt habe – nicht, dass Washington keine Antworten mehr habe. „Am Betrag von 40 Billionen Dollar ist nichts Magisches“, sagte er und vertrat die Auffassung, das Land könne sich „herauswachsen“.1
Er stellte die sofortige steuerliche Abschreibung für Fabriken, Ausrüstung und landwirtschaftliche Gebäude als Investition dar, die die künftige Steuerbasis erweitere, und versprach einen breiteren Plan zur Haushaltskonsolidierung, der Ausgabenkürzungen und Einnahmemaßnahmen kombiniere. Der Eingriff am Anleihemarkt, sagte er, könne über 4 Milliarden Dollar hinausgehen: „Wir haben einen großen Werkzeugkasten, also werden wir sehen.“1
Doch die Reaktion des Marktes hat die Gegenposition untermauert. Eine Rally nach der Ankündigung der Rückkäufe kehrte sich teilweise wieder um, während das eigene Beratungsgremium des Finanzministeriums vor einer prognostizierten Finanzierungslücke von 1,45 Billionen Dollar im Haushaltszeitraum 2027–28 bei den derzeitigen Auktionsvolumina gewarnt hat. Kritiker argumentieren, dass niedrigere heutige Kreditkosten, die durch kurzfristige Schatzanweisungen erreicht werden, die Steuerzahler stärker exponieren, falls Zinsen oder Inflation steigen.1
Diese Kritik ist auch in die Politik übergeschwappt. In einem erneut geteilten Schaubild sagte Steve Rattner, Trump habe versprochen, die Schulden zu senken, habe stattdessen aber Schulden von über 100 % des BIP beaufsichtigt, die auf dem Weg seien, ihren Rekord aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu übertreffen.
2 Eine andere erneut geteilte Nachricht machte Trump für 40 Billionen Dollar Schulden sowie hohe Hypotheken- und Dieselkosten verantwortlich.
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Bessent sieht ein Liquiditätsproblem und eine Wirtschaft, die bereit ist, zu beschleunigen. Seine Kritiker sehen einen vorübergehenden Marktpflasterverband, der auf eine strukturelle fiskalische Wunde geklebt wird.