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August 28, 2026

Altmans KI-Imperium stößt auf den Widerstand von Rechenzentren

OpenAI bemüht sich hastig um beispiellose Rechenkapazitäten, doch Sam Altman räumt nun ein, dass sich die Öffentlichkeit gegen die Rechenzentren wendet, die für diese Expansion nötig sind. Die Verantwortlichen der Bundesstaaten reagieren mit strengerer Prüfung, da die Sorgen über Strom, Wasser und lokale Kontrolle zunehmen.

Sam Altmans Wettlauf um den Aufbau des physischen Rückgrats der KI stößt auf eine harte politische Realität: Die Öffentlichkeit will die weitläufigen Anlagen zunehmend nicht in ihrer Nachbarschaft haben.

Die Warnsignale hatten sich seit Monaten gehäuft. Im März sagte Altman auf einem Infrastruktur-Gipfel von BlackRock, dass „KI in den USA derzeit nicht sehr beliebt ist“. Nach einem Angriff auf sein Haus in San Francisco im April argumentierte er, dass ein Großteil der Kritik an der Branche „aufrichtige Besorgnis“ über Technologie mit außergewöhnlich hohem Einsatz widerspiegele, während er daran festhielt, dass Fortschritt das Leben der Menschen verbessern könne.

Als er mit Time sprach, war die Sprache des OpenAI-Chefs direkter: „Offensichtlich hassen die Menschen Rechenzentren – zumindest derzeit. Die Menschen stehen KI ziemlich negativ gegenüber.“ Das Eingeständnis kommt, während OpenAI mit Stargate, seiner gewaltigen US-Infrastrukturoffensive gemeinsam mit SoftBank, voranschreitet und sein Rechenzentrumschef Chris Malone im Zuge einer internen Umstrukturierung ausgeschieden ist.

Die Dringlichkeit von OpenAI ist klar. Das Unternehmen hat Projekte von Texas bis Michigan, Georgia und Ohio geplant, und sein Compute-Chef Sachin Katti sagte: „Wenn überhaupt, hätten wir viel mehr kaufen sollen.“ Doch die Anwohner sehen eine andere Bilanz: Stromrechnungen, Wasserverbrauch, Lärm und Druck auf die lokale Infrastruktur. Eine zitierte Gallup-Umfrage ergab, dass sieben von zehn Amerikanern gegen ein Rechenzentrum in ihrer eigenen Gegend waren; lokaler Widerstand soll Dutzende Projekte verhindert oder verzögert haben.

Diese Feindseligkeit prägt nun die Politik. Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, einst ein Verfechter seines Bundesstaates als KI-Zentrum, sagte, Entwickler hätten „im Grunde ihr eigenes Grab geschaufelt“, indem sie es versäumt hätten, mit den Regierungen der Bundesstaaten und Kommunen zusammenzuarbeiten. Der Gouverneur von Pennsylvania, Josh Shapiro, hat unterdessen Anforderungen in Bezug auf Bezahlbarkeit, Umwelt und Gemeinden auferlegt und KI-Rechenzentren aus einem beschleunigten Genehmigungsverfahren entfernt.

Die Branche und ihre Kritiker sind sich in einem Punkt einig: Der Ausbau ist enorm. Sie sind sich uneinig darüber, wer seine Kosten tragen soll – und ob Gemeinden ein echtes Mitspracherecht erhalten, bevor die Kräne anrücken.