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September 1, 2026
John Ternus übernimmt nach Tim Cooks Blockbuster-Ära die KI-Bewährungsprobe bei Apple
John Ternus übernimmt Apple, nachdem Tim Cooks 15-jährige Amtszeit das Unternehmen zu einem 4,7-Billionen-Dollar-Giganten gemacht hat. Die Übergabe bewahrt Cooks Einfluss, setzt Ternus jedoch sofort unter Druck, zu beweisen, dass Apple bei KI und Hardware weiterhin führend sein kann.
Tim Cook verlässt Apples Spitzenposten, gefeiert dafür, das Unternehmen in eine beispiellose Finanzmaschine verwandelt zu haben, während John Ternus eine schwierigere Frage erbt: ob sich diese Größe in die nächste Ära des Computing übertragen lässt. Cook sieht Kontinuität im Übergang; Analysten sehen eine dringende Innovationsprüfung.
Cook übernahm im August 2011, als Apple-Aktien bei 13,35 US-Dollar gehandelt wurden und der Marktwert bei 347 Milliarden US-Dollar lag. Bis Montag hatte die Aktie bei 316,61 US-Dollar geschlossen, ein Anstieg von 2.272 %, während Apples Marktkapitalisierung 4,7 Billionen US-Dollar erreicht hatte. Sein entscheidender Schritt bestand darin, ein Unternehmen, das an Hardware-Zyklen gebunden war, in ein Kraftwerk für wiederkehrende Umsätze zu verwandeln: Apple hat inzwischen mehr als 1,5 Milliarden kostenpflichtige Abonnements, wobei die Dienste im jüngsten Quartal 30,7 Milliarden US-Dollar erwirtschafteten.1
Diese Bilanz ist nicht ohne Einschränkungen. Apples Autoprojekt wurde letztlich eingestellt, Vision Pro hat kein Massenpublikum gefunden, und der erste Vorstoß in Apple Intelligence litt unter Verzögerungen. Das überarbeitete Siri kommt erst jetzt mit iOS 27, nachdem Apple auf Google-Modelle zurückgegriffen hat — eine Abhängigkeit, die Cooks KI-Strategie zugleich kostenbewusst und verwundbar macht.2
An seinem letzten Tag als CEO sagte Cook den Mitarbeitern, Apples Erfolg beruhe auf seiner gemeinschaftlichen Kultur: „Was auch immer über meinen Erfolg zu sagen ist, ich weiß, dass er vollständig euch zu verdanken ist.“ Er sagte, er sei „vollkommen im Reinen“ damit, die Rolle abzugeben, und lobte Ternus als „brillant, wunderbar und kompetent“. 3 Außerhalb von Apple würdigte Perplexity-Chef Aravind Srinivas Cook dafür, in immensem Maßstab zu agieren, „ohne die Messlatte für Exzellenz sinken zu lassen“.
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Ternus übernahm am Dienstag offiziell die Führung, während Cook geschäftsführender Vorsitzender bleibt. Der neue CEO muss Führungswechsel und Abgänge von Talenten bewältigen und zugleich die Disziplin der Cook-Ära bewahren. Die nähere Frist betrifft jedoch den Produktanspruch: Apple wird voraussichtlich ein faltbares iPhone vorstellen und seinen KI-Vorstoß vertiefen. Der frühere Apple-Marketer Michael Gartenberg formulierte die Aufgabe unverblümt: Ternus müsse „Apple wieder zu einer coolen Marke machen“ und zeigen, dass das Unternehmen noch immer innovativ sein kann.5