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September 3, 2026
Uber streicht 3.300 Stellen, um seinen Konzernapparat zu verschlanken
Uber streicht rund 10 % seiner Belegschaft, da Dara Khosrowshahi Managementebenen, kleinere Teams und Remote-Arbeit ins Visier nimmt. Das Unternehmen sagt, der Umbau werde Ressourcen für Wachstumsbereiche wie Lieferdienste und autonome Fahrzeuge freisetzen.
Uber bezeichnet die Kürzungen nach einer raschen Expansion als notwendige Vereinfachung, während das Ausmaß der Restrukturierung unterstreicht, wie drastisch das Unternehmen seine Belegschaft umgestalten will, um seine nächsten Wetten zu finanzieren.
Nach der Entwicklung neuer Produkte, dem Einstieg in neue Geschäftsfelder und der Erweiterung seiner Kunden- und Fahrerbasis kam Uber zu dem Schluss, dass sein Wachstum auch zu viel interner Komplexität geführt hatte. In einer am Mittwoch veröffentlichten E-Mail an die Beschäftigten schrieb CEO Dara Khosrowshahi, das Unternehmen habe „mehr Ebenen, mehr Abstimmung, mehr fragmentierte Zuständigkeiten“ angehäuft, einschließlich Strukturen, die nicht mehr zu einem Unternehmen von Ubers Größe passten.1
Das Ergebnis ist der Abbau von etwa 3.300 Stellen — rund 10 % der weltweiten Belegschaft von Uber — zusammen mit einer umfassenderen Neuorganisation der Bereiche Fahrdienstvermittlung, Lieferdienste und Robotaxis.1 Uber beschäftigte laut seinem Jahresbericht Ende 2025 etwa 34.000 Mitarbeiter.2 Die Aktien des Unternehmens stiegen nach der Ankündigung im Vormittagshandel um fast 2 %.2
Khosrowshahis Plan zielt direkt auf das Organigramm des Unternehmens. Uber wird die Zahl der Manager um 20 % senken, kleine Teams mit nur einem oder zwei Mitarbeitern halbieren und die Zahl der Beschäftigten reduzieren, die mehr als sieben Ebenen unter dem CEO angesiedelt sind. Die Bereiche Engineering, Wissenschaft und Lieferdienste werden zusammengelegt, während die Lieferaktivitäten für Restaurants, Einzelhandel und Direktdienste gebündelt werden.1
Das Unternehmen konzentriert seine Mitarbeiter zudem in Zentren wie New York und San Francisco, sodass weniger als 1 % der Beschäftigten weiterhin berechtigt sein werden, remote zu arbeiten.2 Khosrowshahi gab nicht künstlicher Intelligenz die Schuld an den Kürzungen. Stattdessen argumentierte er, dass „eine schlankere Organisation klarere Zuständigkeiten, schnellere Entscheidungen und mehr Zeit für den Aufbau statt für die Abstimmung bedeuten wird.“2
Uber erklärt, dass die neu frei gewordenen Kapazitäten künftige Investitionen unterstützen werden, darunter ein geplanter Einsatz von mehr als 10 Milliarden US-Dollar für autonome Fahrzeuge — ein Signal dafür, dass es bei den Stellenstreichungen nicht nur um Kostensenkungen geht, sondern darum, das Gewicht des Unternehmens auf seinen nächsten Wachstumswettlauf zu verlagern.2