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September 3, 2026
Schulen in Los Angeles verwehren Schülern den Zugang zu generativer KI
Los Angeles Unified wird Schülern für das Schuljahr die Nutzung generativer KI untersagen und damit ein Vorgehen ausweiten, das bereits in New York City und anderen großen Schulbezirken zu beobachten ist. Der Schritt stellt Schutzvorkehrungen im Unterricht über eine schnelle Einführung.
Los Angeles Unified schlägt sich in der KI-Debatte auf die vorsichtige Seite und betrachtet generative Werkzeuge eher als Risiko im Unterricht denn als routinemäßige Unterstützung für Schüler. Mit der Entscheidung reiht sich das zweitgrößte öffentliche Schulsystem des Landes in andere große Bezirke ein, die Maßnahmen zur Einschränkung der Technologie ergriffen haben.
Die Beschränkung kommt zu einer Zeit, in der Schulen landesweit damit ringen, ob Werkzeuge, die Aufsätze entwerfen, Fragen beantworten und Bilder erzeugen können, Lernhilfen oder Abkürzungen sind, die die Leistungsbewertung untergraben. Los Angeles Unified hat eine klare Grenze gezogen: Schüler dürfen im laufenden Schuljahr keine generative KI nutzen.
Das Verbot gilt im gesamten Bezirk, nicht nur für jüngere Schüler oder bestimmte Aufgaben. Ein Bericht beschrieb den Umfang unverblümt: „allen Schülern im zweitgrößten öffentlichen Schulbezirk des Landes wird in diesem Schuljahr die Nutzung generativer KI untersagt.“1
Chronologisch folgt der Schritt von Los Angeles auf frühere Beschränkungen in New York City und anderen großen Bezirken und macht aus einer zunächst vereinzelten institutionellen Vorsicht einen umfassenderen Test dafür, wie schnell die öffentliche Bildung KI annehmen sollte. Befürworter solcher Grenzen sehen darin Zeit, die akademische Integrität zu schützen und Regeln aufzustellen, bevor sich die Technologie im täglichen Schulalltag verfestigt. Der gegenteilige Druck zeigt sich implizit in der Geschwindigkeit des Aufstiegs dieser Werkzeuge: Ein pauschales, einjähriges Verbot verzögert auch die Auseinandersetzung der Schüler mit einer Technologie, die Hochschule und Arbeitswelt voraussichtlich prägen wird.
Vorerst hat LA Unified seine Priorität klar gemacht. Statt zu versuchen, die KI-Nutzung Aufgabe für Aufgabe zu überwachen, entscheidet sich der Bezirk für eine systemweite Pause, während Lehrkräfte sich mit der wachsenden Rolle generativer Software an Schulen auseinandersetzen.