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September 7, 2026

Trumps Gesandte bringen Putin Friedensvorstoß für die Ukraine, während Besuch in Kyjiw bevorsteht

Der US-Ansatz verfolgt zwei Wege: Ein Friedensvorschlag wird direkt Wladimir Putin vorgelegt, während Steve Witkoff und Jared Kushner auf ihren ersten Besuch in der Ukraine vorbereitet werden. Die Abfolge unterstreicht Washingtons Bemühungen, beide Seiten in einem Krieg einzubinden, zu dessen Beendigung es beitragen will.

Steve Witkoff und Jared Kushner reisten nach Moskau, um einen US-Vorschlag vorzulegen, der Friedensgespräche über Russlands Krieg in der Ukraine voranbringen soll. Das Treffen mit Wladimir Putin brachte den diplomatischen Vorstoß der Trump-Regierung direkt vor den Kreml.

Der Zeitpunkt ist von Bedeutung. Statt mit einem Besuch in Kyjiw zu beginnen, trafen die beiden Gesandten zunächst erneut Putin — ein Zeichen dafür, dass Washington versucht, Moskaus Position auszuloten und zugleich seine Kontakte zur Ukraine im Blick zu behalten.

Die berichtete Abfolge ist klar, aber politisch heikel. Zuerst stand der Termin in Moskau an, bei dem die Gesandten Putin den US-Friedensvorschlag überbrachten. Als Nächstes folgt ihr erster geplanter Besuch in der Ukraine, der Kyjiw die Möglichkeit gibt, den Vorstoß unmittelbar zu hören und darauf zu reagieren.

Diese Reihenfolge lässt die zentrale Frage unbeantwortet: Ob parallele Kontakte mit Moskau und Kyjiw die Kluft zwischen beiden Seiten verringern können oder lediglich offenlegen, wie weit sie noch auseinanderliegen. Vorerst wird die US-Initiative weniger durch einen angekündigten Durchbruch als durch hochrangige Pendeldiplomatie geprägt — Putin hat die Gesandten erneut empfangen, und die Ukraine ist die nächste Station auf ihrer Reiseroute.