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September 7, 2026
Burning Mans letzte Tage verdüstern sich, nachdem auf die Schließung wegen des Schlamms ein zweiter Todesfall folgt
Während Burning Mans temporäre Stadt mit wetterbedingten Störungen und einer neuen Tragödie kämpft, betonen die Organisatoren die Unterstützung für Betroffene, während die Behörden auf Antworten zu den Todesfällen warten. Die Woche hat zudem gegensätzliche Darstellungen über den Umgang des Festivals mit einem christlichen Missionscamp offengelegt.
Burning Mans Veranstaltung 2026 ging in ihre letzten Tage, überschattet von Tod, Schlamm und Störungen, nachdem ein zweiter Teilnehmer auf dem vom Regen heimgesuchten Festival in Nevada tot aufgefunden worden war.
Die turbulente Abfolge begann am Freitag, als Regen die Playa der Black Rock Desert in Schlamm verwandelte und die Organisatoren zwang, Ein- und Ausgänge vorübergehend zu schließen. Menschen, die noch nicht angekommen waren, wurden gebeten, in Reno zu bleiben, bis sich die Bedingungen verbesserten. Die Schließung ließ zudem Teilnehmer stranden oder zwang sie zu Umwegen, darunter DJ Diplo, der nach seinem Auftritt bei der Veranstaltung einen etwa sechs Meilen langen Marsch durch den Schlamm dokumentierte. „Sechs Meilen drin, wir sind fast an der Straße“, sagte er.1
Das Wetter war nur ein Belastungsfaktor. Anfang der Woche wurde ein Besucher verletzt, nachdem er vom 55 Fuß hohen Nest Tower im Camp Square One gestürzt war. Bis Freitagmorgen hatte das Büro des Sheriffs von Pershing County zudem 34 Festnahmen wegen Drogenverkaufs oder -handels sowie eine Festnahme wegen häuslicher Gewalt registriert. Sheriff Coroner Jerry Allen sagte, die Beamten hätten nicht einfach Menschen wegen Drogenkonsums ins Visier genommen.1
Dann kamen die Todesfälle. Am Donnerstag erlitt ein Mann Mitte 50 in Black Rock City einen medizinischen Notfall, erhielt lebensrettende Maßnahmen und wurde in das Notfallzentrum auf dem Gelände gebracht, wo sein Tod festgestellt wurde. Allen sagte, es gebe offenbar keine äußeren Hinweise auf ein Verbrechen; die endgültige Todesursache steht noch aus.
Gegen 15 Uhr am Samstag wurde Craigh Mann, 60, tot in seinem Camp aufgefunden. Burning Man Project nannte zunächst weder eine Ursache noch weitere Umstände und erklärte: „Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl gelten der Familie, den Freunden, den Campkameraden des Teilnehmers und allen, die von diesem Verlust betroffen sind.“1 Die Organisatoren erklärten, dass rund um die Uhr Krisenhilfeangebote verfügbar seien, darunter Black Rock Rangers und Mitarbeiter der Notfalldienste.
Die schwierige Woche beinhaltete außerdem einen Konflikt über die Räumung eines christlichen Missionscamps. Die Organisatoren erklärten, diese sei nach wiederholten Warnungen wegen Verstößen gegen Privatsphäre und Einwilligung erfolgt; Mitglieder des Camps wiesen diese Darstellung zurück und erklärten, sie würden wegen ihres Glaubens diskriminiert.1