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September 14, 2026

Trump und Nvidias Huang weisen Warnungen vor KI-Untergang in Live-Anruf zurück

Trump und Jensen Huang stellen KI-Doomerismus als unwissenschaftliche Bremse für Amerikas technologische Führungsrolle dar, während Kritiker im Umfeld von Anthropic argumentieren, dass der Wettlauf um leistungsfähigere Systeme weitaus größere Vorsicht erfordert.

Der jüngste Konflikt über die Risiken von KI hatte sich bereits aufgebaut, bevor Donald Trumps Stimme über eine Bühne in Los Angeles erklang. Am Wochenende veröffentlichte Anthropic-CEO Dario Amodei einen Essay, „Wir müssen das Tempo an der Grenze drosseln“, in dem er für eine langsamere KI-Entwicklung und Koordination zwischen Regierungen plädierte. Der Vorstoß löste eine breite Debatte unter Technologie-Führungskräften aus.

Die Spannungen verschärften sich, nachdem Jacob Coxon, ein ehemaliger Anthropic-Forscher, erklärt hatte, er sei aus dem Unternehmen zurückgetreten, und auf X warnte, Menschen, die KI entwickelten, glaubten, sie „könnte uns bis zum Ende des Jahrzehnts alle töten“. Coxons Behauptung verlieh dem Lager neue Schlagkraft, das argumentiert, die Branche bewege sich schneller als ihre Schutzmaßnahmen.

Dann nahm Nvidia-CEO Jensen Huang am Montag einen Anruf von Trump entgegen, während er beim All-In Summit auftrat. Vor einer jubelnden Menge auf Lautsprecher geschaltet, bezeichnete der Präsident KI-Doomerismus als „einen Schwindel“ und erklärte: „Die Roboter werden nicht die Macht übernehmen.“ Er sagte, die Vereinigten Staaten sollten vorsichtig sein, dürften den KI-Fortschritt jedoch nicht stoppen.

Huang schloss sich der apokalyptischen Prognose nicht an, doch seine Position war differenzierter als Trumps Zurückweisung. Er bezeichnete KI-Sicherheit als „von größter Bedeutung“ und sagte, Amerika könne das Feld anführen, ohne Vorsicht zu opfern: „Amerika ist in der Lage, die Führung zu übernehmen — und dies sicher zu tun.“ Er lobte Coxons „großen Mut“, sich zu äußern, zog jedoch eine Grenze zwischen der Meldung konkreter Probleme am Arbeitsplatz und dem Aufstellen von Zukunftsprognosen, die seiner Aussage nach nicht wissenschaftlich fundiert seien.

Der Austausch auf der Bühne brachte die Spaltung in ungewöhnlich deutlichen Worten zum Ausdruck. Trump stellte Warnungen als Bedrohung für die Dynamik der USA dar; Huang plädierte für Geschwindigkeit in Verbindung mit Schutzmaßnahmen; und Kritiker wie Coxon und Amodei hielten daran fest, dass die technologische Grenze selbst möglicherweise einen langsameren, stärker koordinierten Weg erfordere.